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Hippie Musik



Die Hippiebewegung steht in Verbindung mit typischen Musikstilen der Zeit. Vor allem der psychedelische Rock und der Folkrock bildeten das musikalische Zentrum der Hippiekultur.

Die psychedelische Musik war stark geprägt von den Drogenerlebnissen der Musiker. In der Hauptsache nutzten die Künstler die bewusstseinserweiternde Wirkung halluzinogener Drogen. Stilistisch zeichnet sich der Psychedelic Rock durch ausufernde Klangformationen, epische Songlängen und verschlüsselte Texte aus. Bekannte Künstler dieses Musikstils waren The Doors, Pink Floyd, Jefferson Airplane und The Charlatans. Aber auch viele andere Musiker wie die Beatles, Jimi Hendrix und die Rolling Stones ließen Elemente psychedelischer Musik in ihre Stücke einfließen.

Der Folkrock der Hippiezeit spiegelte die lyrischen und politischen Ambitionen der Bewegung wieder. Als Synthese aus Folk und Rockmusik stellt der Folkrock eine rauere Variante der klassischen Folkmusik dar. Innerhalb des Folkrock orientierten sich einige Künstler eher an den Folkelementen, andere mehr an der Rockmusik. Der Folkrock hatte meistens den Charakter eines Protestsongs. Bekannte Vertreter dieser Strömung sind vor allem Bob Dylan und Joan Baez.

Das prägendste Lied der Hippiebewegung war der Song "San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)" von Scott McKenzie aus dem Jahr 1967.

Den musikalischen Höhepunkt der bewegten Hippieära stellte das Woodstock Festival im Jahr 1969 dar. An vier aufeinanderfolgenden Tagen zelebrierten 400.000 Anhänger die Ideale von Frieden, Liebe und Musik. Unter den 32 Bands und Solisten fanden sich berühmte Namen wie Joe Cocker, Janis Joplin, Creedence Clearwater Revival, Jimi Hendrix, Joan Baez oder The Who.

Zahlreiche Songs und Einflüsse von den Künstlern aus der Hippie-Ära sind wurden unsterblich und leben bis heute fort.