Hippie - Mode - Musik - Style



Geschichte der Hippies



Die Hippie Bewegung entstand als Subkultur der Jugend in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Hochzeit dieser damals neuen Jugendbewegung lag in der Zeit von 1965 bis 1970. Als die Hippie Bewegung zur Massenkultur wurde, war auch ihr Ende besiegelt. Mitte der 70er Jahre sorgte vor allem die Punk Revolution für das Ende der Hippies. Für die Punker waren die Hippies das Feindbild schlechthin. Die Kultur der Hippies hatte dennoch einen relativ großen Einfluss auf die in den 80er Jahren entstandene alternative Szene.

Der Ausgangspunkt für die Hippie Bewegung waren, wie bei vielen anderen auch, die Vereinigten Staaten von Amerika. Im San Francisco der 60er Jahre bildete sich eine schnell größer werdende Jugendbewegung, die sich gegen die Ideale der amerikanischen Mittschicht stellte. Die Hippies wollten sich von den spießbürgerlichen Zwängen befreien und ihr Leben frei von den Tabus der bürgerlichen Welt führen. Die Lebensphilosophie der Hippies wurde auch durch eine ganz eigene Art von Musik und einen ganz besonderen Kleidungsstil ausgedrückt.

Die Vision von einem friedlichen Miteinander oder der Revolution mit friedlichen Mitteln wurde durch die Bezeichnung Flower Power ausgedrückt. Vor allem der Vietnam Krieg Ende der 60er Jahre führte dazu, dass aus der Hippie Bewegung eine Friedensbewegung wurde. Der Ausspruch "Make Love not War" ist heute noch vielen ein Begriff.

Leider hatte die Hippie Bewegung auch einen negativen Einfluss auf viele ihrer Anhänger. Vor allem der Konsum von Drogen, hier vor allem von LSD, war bei den Hippies sehr beliebt. Durch den Konsum dieser halluzinogenen Droge wollten die Anhänger der Hippie Bewegung ihren Horizont erweitern und ihren Geist auf eine höhere Stufe erheben. Leider endete dieser Versuch in nicht seltenen Fällen tödlich.