Hippie - Mode - Musik - Style



Flower Power / Peace of Love



Lange Haare bei den Männern, während die Frauen Blumenkleider und Stirnbänder trugen- solche Bilder haben Sie vielleicht im Kopf, wenn Sie an die Hippie-Bewegung der sechziger Jahre denken. Dazu fallen einem dann vielleicht noch Sprüche wie "Make love not war" ein und man denkt an Flower Power.

Hinter der Hippiebewegung standen aber keine arbeitsscheuen Tagträumer, die zur Gitarre ihre Lieder von Peace of Love sangen, sondern eine Bewegung, welche die damalige Gesellschaft provozierte und diese Auswirkungen sind bis heute spürbar.

Flower Power

Die von San Francisco ausgehende Hippiebewegung stellte vor allem die Wohlstandsideale der Mitteslchicht in Frage und propagierte ein Leben frei von bürgerlichen Zwängen und Tabus. Für diese Ideen von einen Leben in Frieden prägte der amerikanische Dichter Allan Ginsberg 1965 den Begriff der Flower Power. Als Ausdruck des Protestes gegen die bürgerliche Welt standen die Blumen für ein humane und friedliche Welt. Und diese Flower Power fand man dann zum Beispiel auch auf der bunten Kleidung der Hippies.

Die Hippies waren auf der Suche nach einer Alternativkultur, die sie vor allem leben wollten. Viele von ihnen lebten in Kommunen und sicherten ihren Lebensunterhalt durch den verkauf selbstgefertigter Handarbeiten oder Underground-Magazine.

Ihr Wunsch nach Peace of Love entsprang ihrer Ablehnung gegen Krieg und Waffengewalt. So steckten die Hippies zum Beispiel während der Studentenproteste an der Berkeley-Universität den Soldaten Blumen in die Gewehrläufe und veranstalteten Love-In- Happenings, um ein Zeichen für ein friedvolles Miteinander der Menschen zu sichern.